Agenturen fallen der Kundenseite vor allem durch ihr Kerngeschäft, also Kampagnen und Cases, auf. So sehen es fast drei Viertel der Befragten. (n = 185; Grafik: GWA)

Agenturen fallen auf Kundenseite vor allem durch Kampagnen und Best Practices auf (siehe Grafik). Marketer sehen außerdem die Köpfe und die Eigenkommunikation von Agenturen. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage unter 185 Marketing- und PR-Professionals des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen GWA und appinio zur Wahrnehmung von Agenturen unter Marketing- und PR-Professionals bei Unternehmen, NGOs und öffentlichen Auftraggebern. Für die Kundenseite zählen vor allem persönliche Kontakte. Über zwei Drittel aller Befragten und drei Viertel der Marketing-Entscheiderinnen und -Entscheider informieren sich auf diesem Weg über die Agenturbranche. Aber auch Social Media, Websites der Agenturen und die Fachpresse sind für über die Hälfte der Studienteilnehmer Quellen für Brancheninformationen.

Der mit Abstand wichtigste Social-Media-Kanal ist LinkedIn, vor allem bei Marketern in Führungspositionen. Auf Instagram und Facebook nehmen weniger als die Hälfte der Marketing Professionals Informationen über Agenturen auf.

Bei drei Vierteln der Befragten fallen Agenturen vor allem durch ihr Kerngeschäft auf: mit Kampagnen und Cases. Weiterhin sehen knapp 60 Prozent der Entscheider auch einzelne Köpfe und Mitarbeiter von Agenturen. Bei Marketern bis zum Senior-Level ist dies deutlich seltener der Fall. Für sie ist hingegen die Eigenkommunikation von Agenturen präsenter. Für fast die Hälfte der Marketing- und PR-Professionals aller Karrierestufen spielen außerdem Interviews und Gastbeiträge bei der Wahrnehmung der Agenturen eine Rolle.

Das Gros der Marketing-Manager informiert sich immer mal wieder über Agenturen, wenn ein interessantes Thema aufkommt, oder ständig aber oberflächlich. Insgesamt fühlen sich damit knapp zwei Drittel der Marketing- und PR-Professionals über den Agenturmarkt ausreichend informiert. Wo dies nicht der Fall ist, liegt das vor allem an mangelnder Zeit und zu geringer Differenzierung der vielen Player.

„In Deutschland gibt es nach Informationen des Statistischen Bundesamtes mehr als 30.000 Agenturen. Als Agentur muss man potenziellen Auftraggebern da irgendwie schon ins Auge fallen. In unserem GWA Netzwerk ‚Eigenkommunikation und -marketing‘ teilen wir daher untereinander Know-how und Best Practices, um uns gegenseitig anzuregen und auf neue Ideen zu bringen“, so GWA Vorstand Mirko Kaminski (achtung!).

Weitere Informationen gibt es hier auf der GWA-Website.


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