Kommentare & Kolumnen PR Journal

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Heute NEU im PR-Journal

  • Awards Was macht eine erfolgreiche Einreichung in Cannes aus?

  • Personalien Olaf Arndt gibt Geschäftsführung bei H Advisors Deekeling Arndt ab

  • Studien Generation Z erwartet mehr Dialog von Führungskräften

  • Branche Johanssen + Kretschmer verkauft Infrastruktur-Geschäft an E&Z

  • Branche Erleichterungen im Risikomanagement der Banken

  • Interviews & Debatten „Extremisten jeglicher Couleur wollen unsere Demokratie destabilisieren, darüber klären wir auf“

  • Etats Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft beauftragt C3 mit Unternehmenskommunikation

  • Personalien Paul Eschenhagen übernimmt Kommunikation der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

  • Personalien Andrea Schröder wird Executive Media & Communications Director bei Castenow

  • Personalien RTL Deutschland erweitert Führungsstruktur in der Kommunikation

  • Personalien Sinikka Kenklies übernimmt bei Michelin für Maira Zöller

  • Branche Pfeffer-Ranking 2026: Rückgang bei Honoraren, Mobilitätsbranche unter Druck

  • Personalien Nadja Ismail rückt in die Geschäftsführung von Kaltwasser Kommunikation auf

  • Etats Adel und Link übernimmt PR-Mandat für Zoom in DACH

  • Kommentare & Kolumnen Madonna auf Grindr: Warum Relevanz wichtiger ist als Reichweite 

  • Studien B2B-Social-Media-Studie: Teilnahme nur noch bis Ende Juli möglich

  • Personalien Katharina Waterkamp verstärkt Frauwenk am Standort Berlin

  • Personalien Laura Schüler-Ottens steigt bei Statista zur Head of PR & Communications auf

  • Etats Sidelines Agency begleitet NFL-Team Indianapolis Colts 

  • Personalien Gina Elsholz wird Executive PR & Reputation Director bei Castenow

  • Etats Kasper Kommunikation übernimmt PR für Nutri+

  • Interviews & Debatten „Wenn niemand die Wallet kennt, wird sie niemand nutzen“

  • Awards WissKom Award öffnet Einreichungsphase für 2026

  • Kommentare & Kolumnen Warum mir das WM-Aus leider kaum noch weh tut

  • Etats Opnrs übernimmt strategische Kommunikation für Harvey AI in Deutschland

  • Studien KI als zentraler Hebel in Nachhaltigkeit und Compliance

  • Personalien Luca Pischetsrieder stärkt Beratung bei Hello 

  • Personalien Alexander Güttler übernimmt Vorsitz des PR-Rats von Elke Kronewald

  • Etats M+C Saatchi übernimmt PR für Boss und Hugo

  • Etats Team Lewis gewinnt Lynk & Co in der DACH-Region

  • Personalien Melanie Willich leitet Unternehmenskommunikation bei Hamburg Tourismus

  • Personalien Muehlhausmoers verpflichtet KI-Expertin Daniela Garrasi

  • Studien Global Women in PR fragt nach KI-Folgen für Karrieren von Frauen

  • Junge Talente dpa bindet junge Zielgruppe über NewZ Club ein

  • Etats Skills kommuniziert für Tropeninstitut Niederösterreich

  • Etats Pilot übernimmt Mediaetat von Vitakraft

  • Interviews & Debatten „Mit Top-down entsteht bei Gesundheitsfragen kein Vertrauen mehr“

  • Personalien Andreas Krosta folgt bei Dr. Oetker auf Jörg Schillinger

  • Branche Let the show begin

  • Kommentare & Kolumnen Von der Industrialisierung des Schreibens

  • Etats Serviceplan und We Are Era übernehmen Content-Marketing für die Techniker

  • Etats Schwartz PR steuert Oppo-Kommunikation in sieben Märkten

  • Personalien Günter Bentele wird Ehrenvorsitzender des PR-Rats

  • Branche Erste KI.KOMM blickt auf KI als Gestaltungsaufgabe für Kommunikation

  • Junge Talente Next in Comms diskutiert Change-Kommunikation im Dauerzustand

  • Branche Gen-up tritt dem GWA bei

  • Studien CommTech Index Survey 2026 untersucht KI-Einsatz in der Kommunikation

  • Etats Super an der Spree entwickelt Kampagne für Schulessen

  • Studien Unternehmen zeigen Haltung, aber mit Sicherheitsnetz

  • Studien Instagram setzt auf Reels und Karussells

Kommentare & Kolumnen

Niklas Fischers erster Gedanke bei Madonna auf Grindr war nicht: „Schon wieder Werbung.“ Sondern: „Ich will wissen, was da noch kommt.“ (Foto: privat)
Info

Queen of Plattformlogik
Madonna auf Grindr: Warum Relevanz wichtiger ist als Reichweite 

Als Social-Media-Manager analysiere ich beruflich jeden Tag Kampagnen. Ich schaue darauf, welche Mechanik dahintersteckt, wie eine Idee in einen Kanal übersetzt wird, ob eine Botschaft zur Plattform passt und warum etwas funktioniert – oder eben nicht. Meistens bleibt dabei eine gewisse professionelle Distanz. Man betrachtet Kampagnen von Außen, bewertet Idee, Umsetzung, Timing und Zielgruppenansprache. Nur selten passiert es, dass ich eine Kampagne nicht nur beobachte, sondern selbst Teil ihrer Zielgruppe bin. Bei Madonnas Grindr-Kampagne war genau das der Fall.

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Ins Tor bringt gute Kommunikation den Ball nicht. Aber sie könnte das Verhältnis zwischen der Nationalelf und den Fans endlich wieder kitten, meint Joris Duffner. (Foto: Joachim Busch / Somkku Getty Images Canva)
Ins Tor bringt gute Kommunikation den Ball nicht. Aber sie könnte das Verhältnis zwischen der Nationalelf und den Fans endlich wieder kitten, meint Joris Duffner. (Foto: Joachim Busch / Somkku Getty Images Canva)

Misslungene Fußball-Kommunikation Warum mir das WM-Aus leider kaum noch weh tut

Über Nagelsmanns fragwürdige Kommunikation nach dem WM-Aus wurde schon viel geschrieben. Hinzuzufügen ist nicht mehr viel. Auch dieser Text hat keine völlig neue Perspektive. Ihn zu schreiben, wollte ich mir trotzdem nicht nehmen lassen. Denn was mit der Nationalmannschaft passiert ist, sagt einerseits viel über den deutschen Fußball aus, andererseits auch einiges über völlig misslungene Kommunikationsansätze. Seit Jahren. Unabhängig von Nagelsmann. Hängt am Ende beides zusammen?

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PR-Journal-Chefredakteur Joris Duffner will selbst nicht mehr ohne KI arbeiten. Doch er fragt sich, ob die fundamentalen Auswirkungen auf das Berufsbild schon allen klar sind. (Foto: Joachim Busch / KI-generiert)
PR-Journal-Chefredakteur Joris Duffner will selbst nicht mehr ohne KI arbeiten. Doch er fragt sich, ob die fundamentalen Auswirkungen auf das Berufsbild schon allen klar sind. (Foto: Joachim Busch / KI-generiert)

Die (vorerst) finale Analyse zum Texten mit KI Von der Industrialisierung des Schreibens

Effizienzsteigerung, Prompt-Optimierung, Kennzeichnungspflicht, Erkennungstools, Verzicht auf Gedankenstriche. Die Debatte ums Texten mit Künstlicher Intelligenz mäandert durch die Disziplin. Doch die grundlegendste Beobachtung fehlt bislang in der Analyse: Mehr als zweieinhalb Jahrhunderte nach ihrem Beginn erfasst die industrielle Revolution auch das Schreiben an sich. Das könnte gravierende Auswirkungen auf die Entwicklung des Berufsbilds haben. Sind wir dafür bereit?

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Lukas von Zittwitz meint: Autorisierung im Dienst der Genauigkeit ist sauberes Handwerk. Autorisierung im Dienst der Kosmetik ist das Problem. (Foto: Twenty-Eight)
Lukas von Zittwitz meint: Autorisierung im Dienst der Genauigkeit ist sauberes Handwerk. Autorisierung im Dienst der Kosmetik ist das Problem. (Foto: Twenty-Eight)

Debatte um Autorisierungen Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser: Warum PR-Profis keine Türsteher sind

Interviews und Pressegespräche werden zunehmend zur PR-Hochsicherheitszone. Doch dabei verlieren am Ende alle: Redaktionen, Unternehmen und auch die Kommunikation selbst. Denn PR-Profis sind keine Türsteher, die unbequeme Sätze aussortieren sollen. Ihre Aufgabe ist es, Gespräche besser zu machen – durch Fakten, Kontext und Vertrauen. Ein Kommentar zu kommunikativen Kontrollreflexen, Zitatfreigaben und der Frage, wann Autorisierung noch Handwerk ist und wann sie zur reinen Kosmetik wird.

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 In Deutschland gebe es leider die gefährliche Tendenz, jeden, der eine abweichende Meinung hat, sofort in eine Schublade zu stecken und als Feind oder Idioten abzustempeln, sagt  Matthias Hohensee. (Foto: privat)
In Deutschland gebe es leider die gefährliche Tendenz, jeden, der eine abweichende Meinung hat, sofort in eine Schublade zu stecken und als Feind oder Idioten abzustempeln, sagt Matthias Hohensee. (Foto: privat)

Voll auf die Presse, Matthias Hohensee! „Früher hast du relativ schnell ein Interview mit dem Google-Gründer bekommen“

Nach seinen journalistischen Anfängen im Ostdeutschland der Nachwendezeit wechselte Matthias Hohensee Mitte der 90er-Jahre zur WirtschaftsWoche. Heute kennt kaum jemand die Tech-Szene so gut wie er: Seit fast 28 Jahren berichtet er nun direkt aus dem Silicon Valley. Er hat die Dotcom-Blase hautnah miterlebt, eines der seltenen Wortlaut-Interviews mit Steve Jobs geführt und Google noch als kleines Start-up begleitet. Auch Mark Zuckerberg kennt er noch aus dessen frühen Jahren als medienscheuer Brancheneuling. Im Interview spricht er über seine Anfänge im Valley und beleuchtet das sich wandelnde Verhältnis zwischen Tech-Konzernen und der Presse. Zudem verrät er, wie er an die wirklich guten Storys gelangt und warum ausgerechnet sein deutscher Akzent dabei ein großer Vorteil ist. 

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Lea Dirnhofers Hypothese: Wir spüren auch bei Texten instinktiv, ob da wirklich jemand spricht – oder ob errechnet wurde, was wir hören wollen. (Foto: privat)
Lea Dirnhofers Hypothese: Wir spüren auch bei Texten instinktiv, ob da wirklich jemand spricht – oder ob errechnet wurde, was wir hören wollen. (Foto: privat)

Proof of Human Wie Authentizität im AI-Slop nicht verloren geht

Wir sehen es jeden Tag in Newslettern oder im Feed, vor allem auf LinkedIn. Veröffentlicht wird häufig Owned-Content, der von generativer KI in Sekunden produziert wurde. Zurück bleibt ein diffuses Gefühl: Die Inhalte werden glatter, besser, aber dennoch irgendwie austauschbar. Damit stellt sich eine grundlegende Frage: Was bedeutet Authentizität in dieser Zeit noch – und warum ist sie gerade jetzt wichtiger als je zuvor?

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Für PR-Journal-Chefredakteur Joris Duffner klingt der LinkedIn-Stakkato-Stil oft albern. Aber er versteht auch die Plattformlogik. (Foto: Joachim Busch / Souvik Banerjee auf Unsplash)
Für PR-Journal-Chefredakteur Joris Duffner klingt der LinkedIn-Stakkato-Stil oft albern. Aber er versteht auch die Plattformlogik. (Foto: Joachim Busch / Souvik Banerjee auf Unsplash)

Sprache unter Plattformdruck Der LinkedIn-Sound der PR

Kurze Sätze, große Learnings, persönliche Mini-Dramen: Auf LinkedIn klingen Beiträge sprachlich zunehmend gleich. Das kann ziemlich albern wirken – ist aber gerade deshalb aufschlussreich. Denn der LinkedIn-Stakkato-Stil zeigt, wie Plattformlogik Sprache verändert und warum PR, Unternehmenskommunikation und Journalismus aufpassen müssen, Sichtbarkeit nicht mit Relevanz zu verwechseln.

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Rainer Esser, Ex-Geschäftsführer des Zeitverlags, tue in der Debatte um Julia Klöckners Medienkritik selbst genau das, was er angreift, schreibt Holger Handstein. (Foto: Florian Heurich)
Rainer Esser, Ex-Geschäftsführer des Zeitverlags, tue in der Debatte um Julia Klöckners Medienkritik selbst genau das, was er angreift, schreibt Holger Handstein. (Foto: Florian Heurich)

Debatte um Medienkritik Only Good News Is Good News: Julia Klöckner, Rainer Esser und der Nutzen der PR

Es begann in einer Talkshow und endete im digitalen Schützengraben: Julia Klöckner legte vor, Rainer Esser nahm den Ball dankbar auf und schoss zurück. Was auf den ersten Blick wie übliches mediales Geplänkel wirkt, offenbart bei genauerem Hinsehen einiges über die kommunikativen Mechanismen, die unsere Zeit so anstrengend machen. Und über eine überraschende Rolle von Public Relations in dieser anstrengenden Zeit.

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  • „Die Psychiatrie ist dem Journalismus erstaunlich ähnlich“
  • Das Gedankenstrich-Dilemma
  • "Dann schreiben wir eben gar nicht drüber"
  • Die Sehnsucht nach dem Bolzplatz
  • „Wir sind nicht für Kampagnen zuständig – weder pro noch kontra Klimaschutz“

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