Jürgen Kayser, Leiter des Verfassungsschutzes NRW
„Extremisten jeglicher Couleur wollen unsere Demokratie destabilisieren, darüber klären wir auf“
Ausgerechnet ein Nachrichtendienst sucht verstärkt die Öffentlichkeit: Der NRW-Verfassungsschutz setzt mit der Online-Offensive „Auf dem Radar“ auf Social-Media-Formate und Kurzvideos – und damit stärker als bisher auf digitale Aufklärung und neue mediale Kanäle. Im Interview erklärt Jürgen Kayser, Chef des NRW-Verfassungsschutzes, warum Kommunikation für die Behörde Teil ihres Präventionsauftrags ist, weshalb TikTok trotzdem vorerst tabu bleibt, und wo staatliche Social-Media-Arbeit an ihre Grenzen stößt.
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Olaf Arndt zieht sich bei H Advisors Deekeling Arndt zurück. Ende Juli 2026 scheidet er aus der Geschäftsführung aus, bis Jahresende verlässt er die Düsseldorfer Kommunikationsberatung. Ausgewählte Mandate betreut er zunächst weiter als Senior Advisor.
Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hat C3 Creative Code and Content nach einer Ausschreibung als neue Leadagentur für Unternehmenskommunikation und Content Marketing ausgewählt. Die Zusammenarbeit beginnt im Juli 2026.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Bundesbank veröffentlichten die 9. Novelle der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) im Juni 2026. Die BaFin gibt darin vor, wie Kreditinstitute und bestimmte Finanzdienstleister ihre Risikomanagement organisieren müssen. Die 9. Novelle stellt bislang die umfassendste Überarbeitung seit vielen Jahren dar.
Ausgerechnet ein Nachrichtendienst sucht verstärkt die Öffentlichkeit: Der NRW-Verfassungsschutz setzt mit der Online-Offensive „Auf dem Radar“ auf Social-Media-Formate und Kurzvideos – und damit stärker als bisher auf digitale Aufklärung und neue mediale Kanäle. Im Interview erklärt Jürgen Kayser, Chef des NRW-Verfassungsschutzes, warum Kommunikation für die Behörde Teil ihres Präventionsauftrags ist, weshalb TikTok trotzdem vorerst tabu bleibt, und wo staatliche Social-Media-Arbeit an ihre Grenzen stößt.
Als Social-Media-Manager analysiere ich beruflich jeden Tag Kampagnen. Ich schaue darauf, welche Mechanik dahintersteckt, wie eine Idee in einen Kanal übersetzt wird, ob eine Botschaft zur Plattform passt und warum etwas funktioniert – oder eben nicht. Meistens bleibt dabei eine gewisse professionelle Distanz. Man betrachtet Kampagnen von Außen, bewertet Idee, Umsetzung, Timing und Zielgruppenansprache. Nur selten passiert es, dass ich eine Kampagne nicht nur beobachte, sondern selbst Teil ihrer Zielgruppe bin. Bei Madonnas Grindr-Kampagne war genau das der Fall.