Die GPRA (hier geht's übrigens zum Relaunch der GPRA-Internetpräsenz) führt den im Februar gestarteten Dialog mit den Lehrenden der (Fach-)Hochschulen zum Berufseinstieg in Kommunikationsagenturen weiter. Beim Sommer-Meeting in Frankfurt am Main präsentierte der Verband der führenden Kommunikationsagenturen eine Übersicht der vielfältigen Jobprofile und Einstiegsmöglichkeiten bei GPRA-Agenturen sowie der entsprechenden Entwicklungs- und Karrierepfade. Ein besonderer Fokus lag auf den Anforderungen an das Berufsfeld des Kommunikationsberaters, den notwendigen Kompetenzen sowie den vielfältigen Angeboten zur Weiterqualifizierung für Berufseinsteiger.
Das Feedback der Studierenden aus der gemeinsam mit dem "PR-Journal" veranstalteten Roadshow zu den studentischen PR-Initiativen an den Universitäten Hannover, Münster, Hohenheim, Lingen und Mainz/Darmstadt ist ebenfalls in die Diskussion eingeflossen.

Beraterkompetenzen stehen beim Einstieg in Agenturen im Fokus

„Bei der Berufswahl muss es den Absolventen weniger um das Agenturmodell als solches gehen und mehr um das Tätigkeitsfeld der Beratung. Wir haben erkannt, dass wir stärker über die Aufgaben und benötigten Kompetenzen sowie die unterschiedlichen Karrierechancen in der Beratung informieren müssen“, sagt Alexandra Groß, stellvertretende Präsidentin der GPRA. „Die Veränderungen im Agenturmarkt und die expliziten Anforderungen der Kunden erfordern starke Beraterpersönlichkeiten. Die Absolventen bringen umfassende Fachkompetenzen für die Kommunikationsarbeit als solche mit. In der Beratung sind darüber hinaus aber spezifische methodische und vor allem persönliche Skills notwendig.“

Diese vielfältigen Traineeprogramme setzen neben der Vertiefung des fachlichen Know-hows an den Soft Skills an. Gleichzeitig ergab das Treffen, dass Trainees in den GPRA-Agenturen die Chance haben, sich zu echten Führungspersönlichkeiten weiterqualifizieren zu lassen. Damit bieten die GPRA-Agenturen den Absolventen eine sinnvolle Anschlussqualifikation für den Beruf des Kommunikationsberaters.

Weitere gemeinsame Ansatzpunkte

Um die Expertise aus den Agenturen noch besser in der Lehre zu nutzen, beispielsweise in Form von Vorträgen, Best Cases, Projektarbeiten oder durch ein Mentoring, hat der Verband eine Expertenliste erstellt, über die die Hochschulen ab sofort Referenten oder Projektbeispiele abrufen können.

Die Beteiligten sehen einen intensiveren Austausch zwischen GPRA und den Hochschulen auch als echten Mehrwert für die Studierenden und ihre Ausbildung an den Hochschulen. Der Austausch soll daher künftig einmal pro Jahr fortgeführt und um ein weiteres Format ergänzt werden, das den Agenturmarkt im Fokus hat.


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