Eines von zahlreichen aufmerksamkeitsstarken Motiven der neuen Caritas-Jubiläumskampagne 2021.

2022 wird der Deutsche Caritas-Verband (DCV), der Dachverband der organisierten Caritas und Wohlfahrtsverband der römisch-katholischen Kirche in Deutschland mit Sitz in Freiburg im Breisgau, 125 Jahre alt. Die Jubiläumskampagne ist auf zwei Jahre angelegt und startet bereits jetzt, ein Jahr zuvor, am 14. Januar. Ziel der Kampagne ist es, einen breit angelegten Dialog über Solidarität anzustoßen, der die tiefgehenden sozialpolitischen Fragestellungen der Corona-Pandemie begleitet, und so Möglichkeiten schafft, um das gesellschaftliche Miteinander zu stärken. Als Agenturpartner wurde nach einem zweistufigen Pitch-Verfahren die Berliner Kampagnenagentur Ballhaus West ausgewählt.

"Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung der sozialen Arbeit in den Fokus gerückt – vor allem die Leistung der Menschen, die Kranke und Hilfebedürftige pflegen, betreuen, begleiten und unterstützen," erklärt Caritas-Präsident Peter Neher. Vielen sei jetzt wichtig, dass diese Tätigkeiten besser wertgeschätzt würden.

Das greift die Caritas in der Kampagne "Miteinander durch die Krise: #DasMachenWirGemeinsam", die am 14. Januar bundesweit an den Start geht, auf. "Bleibt unsere Wertschätzung - oder verfliegt sie wie unser Applaus?" fragt sie zum Beispiel mit einem Flyer- und Plakatmotiv. "Zeigen wir Solidarität mit allen - oder sparen wir sie uns?" ist ein anderes Motiv.

Die Caritas-Kampagne bietet einen Rahmen für die Diskussion über diese Themen und für die Entwicklung eines gegenseitigen Verständnisses, das derzeit oft fehlt. "Angefangen mit den über 690.000 Beschäftigten der Caritas-Einrichtungen und Dienste, die wir miteinander und mit der Gesellschaft ins Gespräch bringen wollen," so der Caritas-Präsident weiter.

Der Deutsche Caritasverband stellt nicht nur Fragen, er bietet auch Antworten und Lösungsvorschläge – etwa beim Umbau der Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung, beim Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung und bei Digitalisierungsstrategien im Sozial- und Bildungsbereich, die über die Verteilung von Endgeräten hinausgehen.

Die Zwei-Jahres-Kampagne "Miteinander durch die Krise: #DasMachenWirGemeinsam" versteht sich als Auftrag an alle innerhalb und außerhalb der Caritas, gemeinsam an einer sozialeren und gerechteren Gesellschaft zu arbeiten, gerade in der Coronakrise. Sie nimmt im Jahr der Bundestagswahl 2021 die Themen soziale Berufe und soziale Sicherungssysteme, Solidarität und gesellschaftliche Spaltung, Armut und Würde ins Visier.

Ab dem 14. Januar wird die Dialogplattform dasmachenwirgemeinsam.de gelauncht. Elementarer Bestandteil ist dabei der Podcast „Deutschland Solidarisch“, der ab sofort monatlich erscheint. Die Journalistin Susanne Arlt startet hierfür eine Gesprächsreise durch die Bundesrepublik, besucht Pflegeheime, Krankenhäuser, Schuldnerberatungen, Obdachlosenheime und andere soziale Einrichtungen der Caritas und klärt mit Caritas-Expertinnen und -experten vor Ort, wie es um die Solidarität in Deutschland steht und wo akuter Handlungs- und Gesprächsbedarf ist. Darüber hinaus wird es verschiedene Dialogveranstaltungen zu Themen wie Wertschätzung von sozialer Arbeit oder Menschenwürde in Zeiten der Pandemie.

Durch Beiträge, die über die Dialogplattform und die Sozialen Medien publiziert werden, wird eine Debatte angestoßen. Mit Plakaten, Postkarten, Flyern und Social-Media-Kommunikation motiviert die Caritas bundesweit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle sozialpolitisch Interessierten zum Mitmachen und Mitdiskutieren.

„Es ist uns eine große Freude, mit der Caritas als größter Wohlfahrtsorganisation zu diesen hochaktuellen politischen Themen zusammenzuarbeiten“, so Imran Ayata, Geschäftsführer und Mitbegründer von Ballhaus West.


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