Die Kampagne wendet sich gegen jegliche Form der Diskriminierung. (Motiv: TLGG / 365 Sherpas)

TLGG Agency und 365 Sherpas, beide Berlin, haben als Agenturengemeinschaft die neue Kampagne der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), ebenfalls mit Sitz in der Hauptstadt, umgesetzt. Unter dem Motto „Hab ich was gegen“ bewerben die Agenturen zusammen mit der Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung (UBAD) Ferda Ataman das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Diskriminierung ist leider ein in Deutschland nach wie vor sehr präsentes Thema. Vor gut einem Jahr wurde das Amt der Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung (UBAD) neu geschaffen und mit Ferda Ataman besetzt. Nun wurde unter ihrer Führung eine breite Öffentlichkeitskampagne entwickelt, die unter anderem darauf hinweisen soll, dass sich in Deutschland in Bezug auf Vielfalt und Diskriminierung bereits viel getan hat und viel erreicht wurde – zum Wohl der ganzen Gesellschaft und insbesondere auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.

Seit August 2006 besteht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das Benachteiligungen aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Geschlechtes, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern oder beseitigen soll.

„In Deutschland haben wir was gegen Diskriminierung – nämlich das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Aber zu wenige Menschen wissen, dass Diskriminierung verboten ist und welche Rechte sie haben“, sagte Ataman zum Start der Kampagne. „Das Antidiskriminierungsrecht schützt übrigens viel mehr Menschen als bekannt: nämlich alle. Denn das AGG schützt vor Diskriminierung aufgrund von jungem und älterem Alter, Behinderung und chronischen Krankheiten, Geschlecht, sexueller Identität, Religion und Weltanschauung und vor rassistischer und antisemitischer Diskriminierung.“

Strategie, Kreation, Pressearbeit, Mediaplanung und Buchung kommen von der Agenturengemeinschaft TLGG Agency und 365 Sherpas. Das Video wurde von der Berliner Filmproduktion Bears Calling unter der Regie von Justin Izumi umgesetzt. Musik-Produktion und Komposition stammen von 86Tales, Fotografin der Kampagne ist Kathrin Reisch.

Neben der Langversion des Films gibt es diverse Kurzformen für die verschiedenen Social-Media-Kanäle sowie Einzelmotive für (D)OOH, Online und Print. Begleitet wird die Kampagne zudem von klassischer Medienarbeit, der Einbindung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie mit niedrigschwelligen Angeboten wie dem Diskriminierungs-Check und der Beratungsstellen-Suche unterstützt.


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