Die Initiative des GWA. (© GWA)

Auch die deutsche Agenturbranche verfolgt die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit großer Sorge. Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA, Frankfurt am Main, als Interessenvertretung für seine mehr als 100 deutschen Mitgliedsagenturen möchte deshalb ein Statement pro Demokratie setzen und startet eine Kampagne.

In Partnerschaft mit vielen Medienhäusern, Verlagen, Verbänden und Außenwerbern hat der Branchenverband die Kampagne „#Miteinander für Demokratie“ initiiert, die sich gegen Hass, Hetze, Diskriminierung und Demokratiefeindlichkeit stellt und für Demokratie, Zusammenhalt und Toleranz wirbt.

“Offenheit, Toleranz, Vielfalt, künstlerische Freiheit und Meinungsfreiheit sind auch Voraussetzung für Kreativität”, so GWA Präsidentin Larissa Pohl. “Wir wollen mit dieser Kampagne ein gesellschaftliches Zeichen setzen und Menschen ermutigen, sich ebenfalls für unsere demokratischen Werte einzusetzen, die letztlich auch die Grundlage unserer Wirtschaft und unseres Wohlstandes sind.”

Im Rahmen dieser Initiative möchte der GWA zudem diejenigen aus der Kreativwirtschaft vernetzen, die sich für Demokratie engagieren. Auf der Website des Branchenverbandes können GWA Agenturen künftig ihre eigenen Demokratie-Projekte sichtbar machen und für Unterstützung werben.

Das Weltwirtschaftschaftsforum in Davos stellte kürzlich fest, dass kurz- und mittelfristig Desinformationen die größte Bedrohung für die Menschheit sind. „Angesichts der anstehenden Wahlen in den USA wie in Deutschland sehe ich den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das friedliche Miteinander und die Demokratie durch gezielte Falschbehauptungen bedroht”, erklärt Larissa Pohl.

Daher unterstützt der GWA das Aktionsjahr „Jahr der Nachricht“ der Initiative #UseTheNews, mit dem die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen für den sicheren Umgang mit Nachrichten werben und über professionell recherchierte Nachrichten und die Unterschiede zwischen Meinungsäußerungen und Fakten aufklären.


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