Sven Afhüppe sucht 2024 eine neue berufliche Herausforderung. (Foto: Handelsblatt)

Sven Afhüppe, bis Ende November 2020 Chefredakteur beim „Handelsblatt“ und seit März 2021 Leiter für politische Angelegenheiten (Global Head of Political Affairs) bei der Deutschen Bank, sucht 2024 eine neue berufliche Herausforderung. Afhüppe machte am 8. Dezember bei LinkedIn offiziell, worüber das „Handelsblatt“ bereits im August 2023 spekulierte: Er verlässt die Deutsche Bank zum Jahresende.

Afhüppe schrieb auf der Business-Plattform: „Nach drei bewegten und bewegenden Jahren verlasse ich zum Jahresende die Deutsche Bank. Es war mir eine große Ehre, die Deutsche Bank in einer Zeit multipler Krisen – Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation, US-Bankenkrise – politisch zu beraten.“

Zum 1. März 2021 übernahm Afhüppe bei der Deutschen Bank den seinerzeit neu geschaffenen Posten des Cheflobbyisten. Deutsche-Bank-Vorstandschef Christian Sewing erklärte damals, Afhüppe sei mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk prädestiniert dafür, die Brücken der Deutschen Bank nach Berlin, Brüssel und Washington weiter auszubauen.

Doch im August 2023 gab es dann Spekulationen darüber, dass die Deutsche Bank ihren Cheflobbyisten austauschen wolle. So kam es dann auch. Am 24. August berichtete das „Handelsblatt“, dass Stephen Fisher von Blackrock die Aufgabe Afhüppes übernehmen werde. Bereits am 1. Oktober wurde Fisher dann der neue Leiter für politische Angelegenheiten bei der Deutschen Bank.


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