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Mit einer neuen Kategorie und einer Neuorganisation im Online-Sektor startet der „EWA Award“ in seine fünfte Runde. Seit 2017 wird dieser Wettbewerb für wertschätzende Mitarbeitermedien vom im gleichen Jahr gegründeten Institut für Interne Kommunikation e.V. (IIK) ausgeschrieben. Die Abkürzung EWA steht für Empathie, Wertschätzung und Anspruch bei den inzwischen zahlreichen Print- und Digitalformaten der Internen Kommunikation (IK), die in der Corona-Pandemie nach allgemeiner Branchen-Erkenntnis an Bedeutung gewonnen habe. Einsendeschluss für die aktuelle Ausschreibung ist der 15. Oktober.

Für dieses Jahr hat der EWA Award seine Kategorien erweitert. Neu ist die Auszeichnung „Mitarbeiter*innen-wertschätzendes Unternehmen“. IIK-Vorstand Michael Kalthoff-Mahnke: „Heute gilt die Wertschätzung als richtungsweisender Ansatz für eine moderne Unternehmenskultur.“ Branchenstudien belegten, dass in Mitarbeiterbefragungen die persönliche Wertschätzung von den Mitarbeitern höher als etwa die Gehaltshöhe bewertet werde. Nun sei es aber nicht so, dass erst heutige Unternehmensverantwortliche in den Konzernen auf das Wohl der Belegschaft ausgerichtete Anliegen realisierten. Hier habe der deutsche Mittelstand bereits seit Jahrzehnten Richtungsweisendes geleistet. Die EWA Award-Organisatoren hoffen auf Einreichungen, worin das wertschätzende Verhalten von Firmen gegenüber der Belegschaft aufgezeigt werde.

Nach wie vor der Klassiker dieses in der Branche als Qualitätswettbewerb angesehenen Preises sind die Mitarbeiterzeitschriften und -zeitungen in der Printfassung. Kalthoff-Mahnke: „Kein anderer Wettbewerb für Mitarbeitermedien hierzulande greift hier auf rund ein Vierteljahrhundert Expertise zurück.“ Als Vorgänger des EWA Awards gilt der jahrzehntelang ausgeschriebene „inkom GrandPrix“. Im Gegensatz dazu gelte der Fokus heute insbesondere dem Aspekt, wie wertschätzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Formaten dargestellt würden.

In der Neuorganisation befindet sich die Kategorie „Digital“, wo ebenfalls Mitarbeitermagazine allerdings als Online-Version sowie Mitarbeiter-Apps und die Social-Intranet-Aktivität unter die Lupe genommen werden. Hier soll der EWA Award jetzt von der privaten Hochschule Macromedia in Köln und der Agentur Outline-Online Medien in Augsburg unterstützt werden. Kalthoff-Mahnke: „Die Leistungen auf diesem Gebiet einzuschätzen, bedarf nicht zuletzt einer anderen Juryarbeit. Vor allem müssen die Bewertungskriterien nicht von denen für die klassischen Printformate geprägt, sondern ‚state of the art‘ sein, sprich: den Branchenstandards entsprechen.“

Nach dem Auftakterfolg im letzten Jahr (mit zahlreichen Einreichungen für IK-Konzepte in der Corona-Pandemie) führt der EWA Award diese Kategorie unter der Bezeichnung „Spezial“ fort. Zur Einreichung eignen sich beispielsweise Mitarbeiterveranstaltungen/-events, Motivationsprogramme und Mitarbeiteraktionen. „Vorzugsweise mit Mitarbeiterbeteiligung bereits in der Konzeptionsphase“, ergänzt Michael Kalthoff-Mahnke.

Alles noch Wissenswerte zum EWA Award 2021 sowie ein digitales Einreichungstool finden Interessierte auf der Homepage des IIK.


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