LMU Muenchen LogoWer hätte das gedacht? Früher vermeintlich sichere Arbeitsplätze im Journalismus sind zunehmend der Gefahr ausgesetzt sich in prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu verwandeln. Offensichtlich kommt es immer häufiger dazu, dass Journalisten ihren Beruf aufgeben und in andere Berufsfelder – unter anderem in Public Relations und Kommunikation – wechseln. Unter der Überschrift „Prekarisierung im Journalismus“ hat die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) dazu aktuell ein Forschungsprojekt gestartet. Für die Beantwortung eines ausführlichen Fragebogens werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht, die als Journalisten tätig sind oder waren. Zu der Befragung geht es hier auf die Website des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU.

In der Studie interessieren sich die Forscher um Jana Rick, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an dem Projekt arbeitet, für die Arbeitsbedingungen im Journalismus. Sie befragen dabei deutschlandweit neben derzeit hauptberuflich und nebenberuflich tätigen Journalisten auch ehemalige Journalisten, die in den letzten fünf Jahren ihren Beruf gewechselt haben. Die Befragung soll zutage fördern, welche Beweggründe dazu führen, den Beruf im Journalismus aufzugeben. Für die Beantwortung der Fragen, so schätzen die Macher des Fragebogens, sind etwa 15 bis 20 Minuten zu veranschlagen.

Unterstützt werden die Forscher dabei von den beiden großen Deutschen Journalistenverbänden, dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju in ver.di), sowie dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), dem Verband Deutscher Sportjournalisten e.V. (VDS) und der Initiative Qualität (IQ). Das Forschungsprojekt wird finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.


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