Die Kernbotschaften des DPRG-Stammtischs mit Thomas Mickeleit.

„Arbeitet ihr schon im Corporate Newsroom?“ „Ja“, sagten am 26. Januar rund 40 Prozent der Gäste des virtuellen Stammtischs, der als Gemeinschaftsformat der Landesgruppen Nordrhein-Westfalen und Hessen-Rheinland-Pfalz-Saarland der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) ausgerichtet wird. Für alle Teilnehmer, die noch auf dem Weg dahin sind, hatte Impulsgeber Thomas Mickeleit, früherer Kommunikationschef von Microsoft, einen Rat: „Einfach mal anfangen!“ Er selbst hat bei Microsoft einen der ersten Newsrooms in Deutschland mitaufgebaut.

Wozu das Ganze?

Allein im Social Web bespielen Marketing und Kommunikation DACH bei Microsoft 130 Kanäle. Dazu kommen Stakeholder aus Presse und Politik sowie interne Gruppen. „Der Newsroom ermöglicht es, dieselben Botschaften orchestriert über alle Kanäle und Stakeholdergruppen zu erzählen“, so Mickeleit.

Was heißt das organisatorisch? Ein fester Pool aus Content Captains, die inhaltlich tief im Thema sind und die Inhalte für unterschiedliche Formate von Text bis Video aufbereiten. Kanalverantwortliche, die datenbasiert diese Formate ausspielen. Dazu ein Chef vom Dienst, der Themen, Kanäle und zeitliche Prioritäten koordiniert. „Die Zusammenarbeit funktioniert in agilen Teams, die ihre Arbeit selbst organisieren“, berichtet Mickeleit.

Guter Content, hohe Transparenz

Neue Rollen, neue Formen der Zusammenarbeit – die Akzeptanz für diesen Change schaffte Mickeleit in gemeinsamen Workshops. Für das Unternehmen bedeutet der Newsroom einerseits: „Wir bieten euch guten Content!“ Andererseits schafft der Newsroom Transparenz über Themen und Zugänge für die ganze Organisation. Das erleichtert es auch anderen Abteilungen, gute Inhalte in ihre Arbeit zu integrieren und unterstützt Experten in ihrer Kommunikation.

Viele Stammtisch-Gäste, die selbst in den Newsrooms der Metro, von Lanxess oder Fraport arbeiten, teilten diese Erfahrungen in der von Interim-Manager Georg Lamerz moderierten Diskussion. Einige Tooltipps für die Kolleginnen und Kollegen in der Planungsphase: Mit dirico, imory, Scompler und Desknet haben die Teilnehmer bereits erfolgreich gearbeitet. Welches Tool das Richtige ist, hängt von Größe und Schwerpunkten des Newsrooms ab und auch vom Budget. Wer kleiner starten will, kann schon mit den Kalender- und Planner-Funktionen gängiger Office-Tools eine bessere Übersicht über Themen und Verantwortlichkeiten erreichen.

„Ein Thema, das locker einen weiteren Stammtisch füllen kann“, so das Fazit eines Teilnehmers. Die DPRG will dran bleiben.


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