Serielle Social-Media-Formate
Was Marken von „Boah, Bahn!“ lernen können
Serielle Social-Media-Formate gelten als vielversprechendes Instrument für Markenkommunikation: Sie schaffen Wiedererkennung, binden Aufmerksamkeit und können stabile Performance erzeugen. Die nun eingestellte Webserie „Boah, Bahn!“ der Deutschen Bahn zeigt jedoch, dass prominent besetzte Hochglanzproduktionen nicht allein über den strategischen Erfolg entscheiden. Hat sich die Serie für das Unternehmen gelohnt, auch im Vergleich zu den Kosten? Die Analyse bestätigt eine hohe Engagementrate sowie überdurchschnittlich viele Interaktionen – und zeigt die Logik dahinter auf.
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Wer in Public Affairs oder politischer Kommunikation arbeitet, kennt den Kürschner. Seit Jahrzehnten gehören die gestreiften Handbücher zu den Standardwerken für alle, die sich im politischen System orientieren müssen. Mit „Kürschners Handbuch Bundesregierung“ liegt nun eine aktuelle Ausgabe vor, die sich gezielt auf die Strukturen der Exekutive konzentriert. Für Kommunikationsprofis bietet der Band eine kompakte Übersicht über Bundesregierung und Verwaltung.
Philipp Raidt ist als Senior Director Communications beim Defence-Tech-Unternehmen Helsing eingestiegen. Er folgt dort auf René Gribnitz, der zum Erneuerbare-Energien-Anbieter Enpal gewechselt ist. Zuvor war Raidt mehrere Jahre als Partner für strategische Beratung und Public Affairs bei FGS Global tätig. In seiner neuen Rolle verantwortet er die Kommunikationsarbeit des Unternehmens, das innovative Technologien im Verteidigungsbereich entwickelt und aktuell als Drohnen-Lieferant einen Beitrag zur Modernisierung der Bundeswehr leisten soll. (Foto: privat)
Die Berliner Agentur Zucker Kommunikation übernimmt den PR-Etat der pflanzlichen Getränkemarke Natrue in Deutschland. Markenversprechen sind Produkte mit minimalen Zutatenlisten, ohne Zusatzstoffe
Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA bekennt sich nicht nur am internationalen Frauentag zum Feminismus, sondern handelt: Er hat mit dem Female-led Collective ein neues Forum ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, strukturelle Veränderungen für Frauen in Führungspositionen der Kommunikationsbranche voranzutreiben.
Die Forderung nach einem Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige sorgt in Berlin für politische Einigkeit, jedoch für erheblichen Widerspruch aus der Digitalwirtschaft. Alexander Rabe, Geschäftsführer von Eco - Verband der Internetwirtschaft, hält pauschale Altersgrenzen für realitätsfern, europarechtlich riskant und technisch kaum durchsetzbar. Im Interview erklärt er, warum der Digital Services Act der EU bereits strenge Vorgaben enthält, wo die Debatte an Differenzierung vermissen lässt
Es gibt Momente, in denen sich die Welt schneller verändert, als man innerlich hinterherkommt. Ich habe das Gefühl, wir befinden uns genau in so einer Phase. Nachrichtenlagen überschlagen sich, politische Entscheidungen wirken sprunghaft, wirtschaftliche Prognosen halten selten länger als ein Quartal. Und während wir versuchen, all das einzuordnen, sollen wir strategisch denken, priorisieren, entscheiden.